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Wenigstens einmal im Jahr Zinsen nachtragen lassen
Ich geh nur kurz zahlen - aber dann ist vielleicht das Auto weg
Überanstrengung in der Bergwelt: Herzinfarktgefahr!
Rückgang der Kfz Unfälle - so viele Bonusfahrer wie noch nie
Zahlreiche neue Bestimmungen ab Juli
Zehn Wege einen Laptop zu zerstören
Sind große Autos sicherer?
Lukas und Julia auch 2001 beliebteste Babynamen in Österreich
Telefonieren am Steuer gefährlicher als Alkohol
Ertrinken häufigste Unfallart mit Todesfolge bei Kleinkindern
Ein vergessenes "A-Pickerl" kann in Italien den Führerschein kosten
Bekennen Sie Farbe - Rot ist schnell, aber gefährlich!
Kokosnüsse gefährlicher als Haie
Grüne Karte für Jugoslawien

 

Wenigstens einmal im Jahr Zinsen nachtragen lassen

Bei Sparbüchern verfällt der Anspruch auf Zinsenertrag bereits nach 3 Jahren.

Immer wieder tauchen im Zuge von Verlassenschaftsabhandlungen oder Wohnungsauflösungen uralte Sparbücher auf. So wie jüngst das Sparbuch einer alten Dame. Im Jahr 1940 wurde das Sparbuch eröffnet, die letzte Eintragung erfolgte im Dezember 1947. Damals betrug das Guthaben 435,54 Schilling. Die alte Dame rührte all die Jahre das Ersparte nicht an. Das Geld sollte ihr als Absicherung dienen. Als die alte Dame vor kurzem verstarb, kümmerten sich ihre Nachkommen um die Verlassenschaft und stießen dabei auf das Sparbuch. Bei der Bank mussten sie allerdings die Erfahrung machen, dass diese die Auszahlung verweigerte, nämlich sowohl die Auszahlung des Kapitals als auch die bis heute angesparten Zinsen.

Verjährung im ABGB geregelt
Eine korrekte Vorgehensweise von Seiten der Bank, weiß Ernst Hafrank, Konsumentenschutzexperte der Niederösterreichischen Arbeiterkammer (AKNÖ). Denn, so Hafrank weiter, bei Spareinlagen verjährt der Anspruch auf Auszahlung des Kapitals laut §1478 Allgemeines Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) nach der Allgemeinen Verjährungszeit von 30 Jahren. "Das letzte Eintragungsdatum, das im Sparbuch drinnen steht, darf nicht länger als 30 Jahre zurückliegen, ansonsten verfällt das Kapital." Was die angesparten Zinsen anbelangt gilt nach §1480 ABGB eine besondere Verjährung – hier erlischt der Zinsgenuss bereits nach 3 Jahren.

Daher raten die AKNÖ-Konsumentenschützer mindestens einmal im Jahr die Zinsen nachtragen zu lassen. Besser aber wäre es, laufend zu seiner Bank zu gehen und auch über den Zinssatz zu verhandeln. Dazu Hafrank: "Der Kreditzinsenskandal zeigt ja ganz deutlich, was passieren kann, wenn man sich nicht um sein Geld kümmert. Im schlechtesten Fall werden Zinsen nicht korrekt weitergegeben"


Quelle: Arbeiterkammer NÖ, 26.09.2002

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Ich geh nur kurz zahlen - aber dann ist vielleicht das Auto nicht mehr da

Noch immer lassen viele Tankstellenkunden während des Bezahlens das Auto unversperrt zurück

Sei es Termindruck, Nachlässigkeit oder einfach die Meinung "Es wird schon nichts passieren" - nach wie vor lassen viele Tankstellenkunden, während sie zum Bezahlen zur Kassa gehen, das Auto unversperrt und mit dem Schlüssel im Zündschloss zurück. Der ARBÖ warnt allerdings, denn neben dem finanziellen Schaden, der durch einen etwaigen Diebstahl entsteht, handelt der Fahrzeugbesitzer fahrlässig und dies kann zu Problemen mit der Kaskoversicherung führen.

Bereits im Jahre 1999 erhob der ARBÖ an stark frequentierten Selbstbedienungstankstellen in Wien das Verhalten der Tankstellenkunden, wenn diese zur Tankstellenkassa gehen. Damals brachte die Erhebung bedenkliche Erkenntnisse, denn jeder fünfte Tankstellenkunde ließ während des Bezahlens sein Fahrzeug unversperrt an der Zapfsäule zurück und zudem noch den Schlüssel im Zündschloss stecken. Drei Jahre später hat sich die Situation leider nicht wesentlich gebessert, so der ARBÖ. Immer wieder wird das Auto unversperrt und als leichte Beute für Diebe an der Zapfsäule zurückgelassen.

Der ARBÖ warnt, wird Autodieben "Tür und Tor" geöffnet - und noch dazu der Zündschlüssel stecken gelassen - bewertet dies die Kaskoversicherung als grobe Fahrlässigkeit. Dieses Außerachtlassen der üblicherweise geforderten Sorgfalt kann zu einer Leistungsfreiheit des Versicherers führen. Geben Sie deshalb Verbrechern keine Chance und versperren Sie Ihr Auto auch beim kurzen Weg zur Tankstellenkassa!

Quelle: ARBÖ - OTS0067 2002-09-05

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Überanstrengung in der Bergwelt: Herzinfarktgefahr!

Bergwandern gehört zu den Lieblings-Freizeitaktivitäten der Österreicher. "Sicher Leben" bremst übereifrige Gipfelstürmer: Rund 120 Todesfälle gibt es jedes Jahr beim Wandern in den heimischen Bergen. Häufigster Grund: Überanstrengung kann zu Herzinfarkt oder Herz/Kreislaufversagen führen.

Jedes Jahr wieder erklimmen rund 2,6 Millionen Wandersfrauen- und männer die heimischen Gipfel. Viele nützen die warmen Temperaturen für einen Ausflug in die (kühlere) Bergwelt, um dem Rummel in überfüllten Freibädern zu entkommen. Statt Braten in der Sonne, ist Marschieren in luftigen Höhen angesagt. Was idyllisch ist, aber auch Tücken hat, weiß Dr. Rupert Kisser, Leiter des Instituts "Sicher Leben": "Vielfach wird vergessen, dass auch für’s Bergwandern eine ordentliche Portion Kondition nötig ist. Überanstrengung kann sogar tödlich enden: Im Jahr 2000 fielen von insgesamt 125 Todesfällen beim Bergwandern ein Drittel (34%) einem meist völlig überraschenden Herzinfarkt oder Herz/Kreislaufversagen zum Opfer". Erst an zweiter und dritter Stelle waren Ausrutschen/Ausgleiten (23%) bzw. Stolpern (19%) für die Todesfälle beim Wandern verantwortlich (Quellen: Alpinunfallstatistiken 2000 des Kuratoriums für alpine Sicherheit bzw. des Österreichischen Alpenvereins).

Männer ab 50 sind gefährdet
Dass Bergwandern kein Spaziergang ist, sollte spätestens angesichts dieser Zahlen bewusst werden. Auch für das drittliebste Hobby von Herrn und Frau Österreicher – nur Radfahren und Schwimmen rangieren auf der Beliebtheitsskala höher auf Platz 1 und 2 – ist gezielte Vorbereitung notwendig. Vor allem konditionsschwache Männer ab dem 50. Lebensjahr, die unvorbereitet in alpine Regionen gehen, sind gefährdet. Schließlich sind Männer siebenmal häufiger vom Herztod betroffen als Frauen.

Regelmäßiges Konditionstraining hilft
"Bergfreunde mit eher schwacher Kondition sollten sich für diesen Ausdauersport durch regelmäßige körperliche Betätigung fit machen. Als Konditionstraining geeignet sind vor allem Joggen und Radfahren. Für Herzrisikogruppen wie Raucher, Diabetiker, Übergewichtige sowie Männer ab dem 50. Lebensjahr ist außerdem eine wiederkehrende Überprüfung des Her-zens bei einem Belastungs-EKG sinnvoll", rät Kisser. Auch eine erst allmähliche Steigerung der Belastung während des Bergaufenthalts schützt vor Überanstrengung. Die Pulsfrequenz sollte dabei je nach Trainingszustand und Alter 120 bis 150 nicht übersteigen. Zur Kontrolle empfiehlt sich durchaus die Verwendung einer Pulsuhr, wie sie bei anderen Ausdauersportar-ten schon längst üblich ist.

Achtung – voller Bauch verbraucht Energie
Die größten Gefahren der heimischen Bergwelt, liegen entgegen der landläufigen Meinung nicht im "bösen und mächtigen" Berg. Häufig ist schlicht und einfach falscher Ehrgeiz Schuld. Müdigkeit und Erschöpfung sind die größten Gefahren in den Bergen. Laut "Sicher Leben" muss daher auch die Marschroute nach den eigenen körperlichen Fähigkeiten ausgerichtet werden: "Kein Ziel ist es wert, um jeden Preis erreicht zu werden", mahnt Kisser allzu eifrige Gipfelstürmer und empfiehlt: "Legen Sie unbedingt alle zwei Stunden eine Proviantrast ein, um den Körper nicht auszulaugen. Am besten nimmt man nur leichte und fettarme Nahrung zu sich. Zu voll darf der Bauch nicht sein, denn der verbraucht zu viel Energie, die beim Gehen abgeht." Auch Trinken ist wichtig – zwei bis vier Liter Flüssigkeit sollte ein Erwachsener während eines Tagesmarsches trinken. Am besten sind Tees oder isotonische Durstlöscher.

Auf´s Profil kommt’s (nicht nur) an
Für den waschechten Bergfex ist der Schuh so wichtig, wie die Reifen für’s Auto. Nicht grundlos – rund 4.000 Wanderer verletzen sich pro Jahr durch Ausrutschen in alpinen Regio-nen so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Jedes Jahr sterben etwa 30 Menschen dadurch. Allerdings haben auch Wander- oder Trekkingschuhe mit ausreichendem Profil ihre Schwächen. Diese bieten zwar bei trockener Witterung guten Halt, sind aber bei nassem oder aufgeweichtem Untergrund oft zu wenig griffig. Meistens passieren Ausrut-scher, wenn es auf nassem Gras bergab geht. Ein Wink an die Industrie: "Einen Wanderschuh für alle Bodenverhältnisse gibt es noch nicht. Ich bezweifle aber, ob wirklich intensiv geforscht wird. Es müsste möglich sein, verschleißfeste Schuhsohlen mit Rutschhemmung für trockenen und nassen Untergrund herzustellen. Was für Winterreifen gilt, die sowohl im Sommer als auch im Winter Halt bieten, kann doch auch für Wanderschuhe nicht unerreich-bar sein", so Kisser.


Quelle: Sicher Leben, 1.08.2002

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Rückgang der Kfz Unfälle - so viele Bonusfahrer wie noch nie

Die österreichischen Autofahrer haben auch im Vorjahr wieder weniger Unfälle verursacht. Nur knapp jedes zehnte Kraftfahrzeug war in einen Unfall verwickelt. Damit sind wir zwar immer noch schlechter als die deutschen Autofahrer. In unserem Nachbarland verursacht nur jedes 13 Kraftfahrzeug einen Schadenfall.

Aber der Rückgang der Unfälle auf Österreichs Straßen um 1,8 Prozent auf 595.112 hat für immer mehr PKW-Lenker recht erfreuliche Konsequenzen: Die Umstufung in Richtung Bonus. In den besten Prämienstufen 00 und 01 fahren derzeit 61 Prozent. Soviele waren es seit Einführung des Bonus-Malus-Systems im Jahr 1977 noch nie! In allen Bonus-Stufen zusammen sind derzeit 88,8 Prozent eingereiht, 9,3 Prozent zahlen die Grundprämie in den Stufen 08 und 09 und lediglich 1,9 Prozent haben Malus-Zuschläge. In der höchsten Stufe 17 sind mit 0,052 Prozent aller PKW und Kombi sogar nur wenig mehr als 2.000 Fahrzeuge eingereiht.

Quelle: Verband der Versicherungsunternehmungen, 18. Juli 2002)

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Zahlreiche neue Bestimmungen ab Juli

Mit 1. Juli treten einige wichtige Neuerungen in Kraft. Künftig kann jeder Berufstätige zur Pflege schwerst kranker Kinder bzw. zur Begleitung sterbender Angehöriger Familienhospizkarenz in Anspruch nehmen.

Einzige Bedingung für die Familienhospizkarenz ist, dass der Angehörige, der gepflegt wird, im selben Haushalt lebt. Lohn bzw. Gehalt wird während der Karenz nicht bezahlt, die Pflegeperson ist aber weiterhin kranken- und pensionsversichert.

Pflegegeld für pflegende Personen ist geplant, aber noch nicht beschlossen. Ab Bekanntgabe der Sterbebegleitung bzw. der Pflege bis vier Wochen nach deren Ende ist der Arbeitnehmer kündigungs- und entlassungsgeschützt.

Aus für anonymes Sparbuch

Wer sein Sparbuch gegenüber der Bank bisher noch nicht deklariert hat, muss beim ersten Abheben oder Einzahlen einen Ausweis vorlegen.

Für so genannte kleine Sparer ändert sich recht wenig. Abhebungen von bereits deklarierten Sparbüchern bis zu 15.000 Euro sind auch nach dem 1. Juli mit Losungswort möglich. Über Namenssparbücher und Sparbücher über 15.000 Euro Guthaben durfte schon bisher nur der identifizierte Kunde verfügen.

Keine Schilling-Briefmarken mehr

Im Sinne des Wettbewerbs treten schärfere Bestimmungen in Kraft, Schilling-Briefmarken gelten nicht mehr, Auslandsgebühren beim Einsatz von Plastikgeld in EU-Ländern entfallen und das Vereinsleben wird einfacher.

Wer größere Mengen von Schilling-Marken hat, kann sie bis Jahresende beim Postamt 1150 Wien - allerdings gegen Gebühr - umtauschen.

Schärferes Kartellrecht

Das Kartellrecht wird schärfer, beim Wirtschaftsministerium nimmt heute die neue Bundeswettbewerbsbehörde, im Justizministerium ein neuer Bundeskartellanwalt, die Arbeit auf.

Künftig wird es möglich sein, behördliche Auflagen auch im Nachhinein zu erteilen bzw. Entflechtungen aufzutragen, wenn ein Zusammenschluss durch falsche oder unvollständige Angaben im Verfahren erschlichen worden ist.

Neues Vereinsgesetz

Schließlich gibt es ein neues Vereinsgesetz. Das Behördenverfahren zur Anmeldung dauert künftig nur noch vier Wochen, bürokratische Hürden in Form regelrechter Papierfluten wurden entschärft, der erste Vereinsregisterauszug ist kostenlos.

Mit dem Zentralen Vereinsregister ist dann eine Auskunft bei der Bezirkshauptmannschaft oder der Bundespolizeidirektion möglich, eine Online-Auskunft aus dem Register zum Null-Tarif. Die Auflösung eines Vereins muss nicht mehr im Amtsblatt veröffentlicht werden.

Quelle: ORF, 01.07.2002

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Zehn Wege einen Laptop zu zerstören

Britische PC- und Notebook-Versicherung schildert ihre bizarrsten Fälle

London: Es gibt verschiedene Wege seinen Laptop zu zerstören bzw. betriebsunfähig zu machen. Der britische PC- und Notebook-Versicherer Complete Computer Cover (CCC) hat eine Liste seiner bizarrsten Laptop-Versicherungsfälle aufgestellt, berichtet TheRegister.
An erster Stelle der CCC-Top-Ten-Liste steht ein Student aus Yorkshire, dessen Laptop von einer Brücke in einen Fluss stürzte. Der Student veranschaulichte seinen Fall, der durch einen Stoss eines Kollegen verursacht wurde, durch ein detailgetreues Diagramm.

Auf dem zweiten Platz folgt ein Schüler, dessen Mutter versehentlich das Bügeleisen auf dem Monitor des Notebook abgestellt hatte, und dadurch das Gerät zerstörte.

Platz drei ging an einen Hund, der ein Kabel durchbiss und einen irreparablen Kurzschluss erzeugte. Der Hund blieb allerdings unverletzt.

Auf den weiteren Plätzen folgten eine Frau, die ihr Notebook auf dem Wagendach vergaß und das gute Stück anschließend überfuhr, ein Spitalsangestellter, der einen Milkshake über sein Keyboard goss oder ein Buch, dass auf einen Laptop fiel und diesen lahm legte.
Die Mitarbeiter der Versicherung hatten intern die schrägsten Fälle der vergangenen fünf Jahre gesammelt.

Laut CCC sind 60 Prozent aller "Laptop-Tode" durch einen Unfall bedingt, der Rest geht durch Diebstahl verloren. In Großbritannien werden jährlich rund 100.000 Notebooks durch Unfälle kaputt, rund 67.000 werden gestohlen. (bib)


Quelle: Wirtschaftblatt, 15.06.2002

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Sind große Autos sicherer?

Sicherheit ist relativ. Man kann statistisch an das Phänomen herangehen, also die Unfälle, die Verletzten und die Todesopfer zählen. Da sind kleine (streng genommen die schwächeren) Autos sogar sicherer.
Starke und damit meist auch große Autos sind tendenziell öfter in schwere Unfälle verwickelt als schwache, also kleine.

Allerdings hilft einem die Statistik wenig, wenn man in einem kleinen Auto sitzt und trotz geringerer Wahrscheinlichkeit in eine Unfallsituation gerät. Da zählt dann nur mehr die passive Sicherheit, also die Technik.
Sämtliche Crashtests der letzten Jahre haben ergeben, dass kleine Autos den großen beim Insassenschutz um nichts mehr nachstehen. Das heißt, selbst in einem kleinen Auto ist die Wahrscheinlichkeit, nach dem Normcrash heil oder kaum verletzt auszusteigen, sehr hoch.

Das Konstruktionsdatum eines Automobils ist mittlerweile maßgeblicher für die Insassensicherheit als die schiere Größe. Allerdings ist die Wirklichkeit doch etwas anders als das genormte Testszenario, wo mit 60 km/h gegen eine stillstehende Barriere gedonnert wird.
Im Verkehrsgewühl ist der Gegner meist ein anderes Auto. In dieser Beziehung kommt dann die Masse der beiden Autos zu tragen.
Und da ist der Kleine, also Leichtere, immer der Verlierer. (rs)

Quelle: DER STANDARD, 07.06 2002

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Lukas und Julia auch 2001 beliebteste Babynamen in Österreich

Die Vornamen-Hitparade der Neugeborenen in Österreich wurde im Jahr 2001 von Lukas und Julia angeführt.
Die frischgebackenen Eltern vergaben den Namen Lukas an 4,2 Prozent der Knaben; den Namen Julia erhielten 3,2 Prozent der Mädchen.
Wie die STATISTIK AUSTRIA dazu weiter mitteilt, ist Lukas bereits seit 1996 Spitzenreiter bei den Knabennamen und Julia sogar schon seit 1988 am beliebtesten bei den Mädchennamen.
In der Rangliste der Knabennamen folgte 2001 nach Lukas mit deutlichem Abstand Florian (3,2 Prozent).
Michael, Langzeit-Spitzenreiter bis 1995, kam mit 2,8 Prozent auf den dritten Platz. An der vierten Stelle, die er schon öfter innehatte, folgte der beständige Daniel. Dann kam Alexander, zum vierten Mal hintereinander auf Platz 5.
Die nächsten Ränge wurden von Aufsteigern eingenommen: Fabian, 1999 erstmals unter den Top Ten, erreichte diesmal Rang 6; Marcel und Tobias, beide ex aequo auf Rang 7, kamen sogar erst 2001 unter die ersten Zehn (2000 noch auf den Platz 15 bzw. 13). David und Philipp stiegen von Platz 7 bzw. 6 auf Platz 9 bzw. 10 ab.

In der aktuellen Rangliste der Mädchennamen erreichte Anna zum dritten Mal en suite den zweiten Platz, diesmal mit 3,1 Prozent nur knapp hinter Julia. An dritter Stelle folgte, wie schon in vier Jahren zuvor, Sarah mit 2,9 Prozent.
Laura, 1997 erstmals unter den Top Ten, kam 2001 auf Rang 4 und damit vor Lisa (Rang 5) und Katharina (Rang 6), die schon seit den späten achtziger Jahren zur Spitzengruppe der beliebten Mädchennamen zählen. Auf den nächsten Rängen folgten 2001 wie bereits 2000 die Aufsteigerinnen Hannah (Platz 7) und Lena (Platz 8).
Die "Rakete" des Jahres 2001 war jedoch Selina, die sich von Platz 17 auf 9 verbessern konnte. Vanessa und Michelle, im Jahr 2000 ex aequo Rang 9, fielen auf die Plätze 12 und 13 zurück.
Die zehn häufigsten Vornamen der neugeborenen Österreicher und Österreicherinnen 2001 in Tabellenform

Quelle: STATISTIK AUSTRIA, 29.05.2002

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Telefonieren am Steuer gefährlicher als Alkohol

"connect": Mit 0,8 Promille Alkohol fährt man sicherer als beim Telefonieren selbst mit Freisprech-Anlage

Stuttgart (ots) - Studie belegt außerordentliche Beeinträchtigung der Fahrleistung

Im Auto mit dem Handy telefonieren kann gefährlicher sein als Fahren nach Alkoholgenuss. Das belegt eine vom Telekommunikationsmagazin "connect" (Ausgabe 6, EVT: 16. Mai 2002) vorab veröffentlichte Studie des englischen Versicherers Direct Line.

Dabei überraschte, dass selbst Fahrer mit einer Freisprech-Einrichtung (Car-Kit) schlechter abschnitten als ihre mit gut 0,8 Promille alkoholisierten Kollegen. Am schlechtesten reagierten Fahrer beim Telefonieren mit dem Handy in der Hand: Bei einer Geschwindig-keit von 100 Kilometern pro Stunde traten sie erst 13 Meter später als bei einer normalen Reaktion auf die Bremse, mit Freisprech-Einrichtung war der Bremsweg immerhin acht Meter länger als normal. Nicht weniger gefährlich die Reaktionszeit bei alkoholisierten Autofahrern: Vier Meter später als im nüchternen Zustand bremsten die angeheiterten Testpersonen. Untersucht wurde die Reaktionszeit im Fahrsimulator auf einer Teststrecke bei 20 Personen zwischen 21 und 45 Jahren.

Dabei ist die Rechtslage klar: Wer aufgrund eines Telefonats am Steuer einen Unfall verursacht, dem droht der ganze oder teilweise Entzug des Versicherungsschutzes, so Martin Bendrich von der Allianz in München in "connect". Bei Strafen von 30 Euro in Deutschland und bis zu 125 Euro im europäischen Ausland lohnt sich für Autofahrer als Mindestanforderung der Einbau eines Car-Kits, das ohne Sprachsteuerung und Topqualität bereits für knapp 100 Euro zu erwerben ist. "connect": "Beim Telefonieren im Auto generell Fuß vom Gas nehmen, rechts einordnen, Sicherheitsabstand einhalten und so kurz wie möglich fassen oder den nächstliegenden Parkplatz ansteuern."


Quelle: ots
Originaltext: connect
21.05.2002

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Ertrinken häufigste Unfallart mit Todesfolge bei Kleinkindern

Jährlich ertrinken in Österreich zwischen 80 und 90 Menschen. Das Institut "Sicher Leben" informiert über die richtige Absicherung von Wasserflächen, Aufsichtspflicht und gibt Tipps zu den passenden Schwimmhilfen.

Die Badesaison ist eröffnet. Der fröhliche Badespaß birgt aber auch Gefahren, die mitunter sogar tödlich enden können: Im Jahr 2000 sind 12 Kinder unter 15 Jahren ertrunken, 9 davon waren unter 5 Jahre alt!

Ertrinken ist häufigste tödliche Unfallart bei Kleinkindern

Im Jahr 2000 verunglückten 36 Kinder unter 5 Jahren tödlich, 9 davon sind ertrunken. Damit gilt österreichweit Ertrinken als die häufigste Unfallart mit Todesfolge - sogar noch vor Kfz-Unfällen - bei Kleinkindern. "Einmal untergetaucht, sind Kleinkinder infolge ihres schweren Kopfes und der noch ungeübten Muskulatur auch bei geringer Wassertiefe nicht mehr in der Lage, ihren Kopf eigenständig aus dem Wasser zu ziehen. Sie gehen hilflos unter. Meist passieren derart tragische Unfälle bei Stürzen in Biotope oder beim Baden, wenn die Kleinen auch nur wenige Minuten unbeaufsichtigt sind", weiß Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben".

Auch erwachsene Männer gehören zur Risikogruppe. Rund zwei Drittel der Ertrinkungsopfer sind männlich. Vielfach ist Selbstüberschätzung die Ursache. So werden häufig Ermüdungserscheinungen, Krämpfe oder Kreislaufprobleme einfach ignoriert. Ist keine Hilfe in der Nähe kann diese Sorglosigkeit ein Todesurteil bedeuten.

Offene Wasserflächen richtig absichern!

Eine der wichtigsten Maßnahmen, um vor allem Kleinkinder vor den Gefahren offenen Wassers zu schützen, ist die richtige Absicherung. Auch scheinbar harmlose Biotope bergen Gefahren. Ein Kleinkind kann schon bei einer Wassertiefe von nur 30 cm - das ist ungefähr Knietiefe - ertrinken. "Damit die Kleinen gar nicht erst auf die Idee kommen können ins glitzernde Nass zu tapsen, gehören Schwimmbäder und Biotope hinter einen ausreichend hohen Zaun. Beim Biotop besteht durch die vielen Pflanzen und Tiere eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Kinder beim Schauen das Gleichgewicht verlieren und hineinfallen", warnt Kisser und klärt über die Sicherung von Pool, Badeteich und Biotop auf, die in einer stabilen Abdeckung oder einem Unterwassergitter (engmaschiges Eisengitter 10 cm unter der Wasseroberfläche) besteht.

Kinder nie unbeaufsichtigt lassen!

Kleinkinder dürfen in der Nähe von Gewässern nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Es genügen schon wenige Minuten Ablenkung der Aufsichtsperson und jede Hilfe kann zu spät sein. Auch wenn sich in der Umgebung eine Gefahrenquelle befindet - dazu zählt zum Beispiel auch ein nicht gesicherter Pool - müssen Eltern auf ihre Kinder besonders aufpassen, erläutert Rechtsexperte Mag. Armin Kaltenegger, vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV): "Wenn sich ein nicht umzäuntes Schwimmbad in der Nachbarschaft befindet, erhöht sich die Aufsichtspflicht der Eltern entsprechend." Prinzipiell gilt, Kindern bereits zwischen 4 und 5 Jahren das Schwimmen zu lehren.

Schwimmflügerl auch im Schlauchboot!

Gefährlich wird's auch, wenn Aufblastieren oder Schwimmreifen blind vertraut wird. Beide sind keine Schwimmhilfen. Auf Schwimmreifen ist kein Verlass - Kinder könnten durchrutschen. Nur TÜV-geprüfte Oberarm-Schwimmflügel sind zu empfehlen. Diese müssen über Sicherheitsventile und mehrere getrennt voneinander aufblasbare Kammern verfügen. Damit sich die Flügerl nicht unvermutet vom Arm des Kindes ablösen, werden sie am Besten mit einem Gummiband hinter dem Rücken des Kindes verbunden. Ganz wichtig: Auch in Schlauchboten, Luftmatratzen oder ähnlichem immer Schwimmflügerl verwenden!

Quelle: Sicher Leben, 15.05.2002

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Ein vergessenes "A-Pickerl" kann in Italien den Führerschein kosten

Wien (ARBÖ) - Besonders aufmerksam sollten Autofahrer bei Italienreisen sein, beispielsweise ihr Länderkennzeichen, das sogenannte "A-Pickerl" wirklich am Auto aufgeklebt zu haben.
Für dieses Vergehen kann in Italien sogar der Führerschein entzogen werden, wie österreichische Urlauber schon erfahren mussten. Die ARBÖ Verkehrsjuristen wissen im Zusammenhang mit anderen Verkehrsdelikten auch von Beschlagnahmungen, dem Entzug von Dokumenten und hohen Geldstrafen.
ARBÖVerkehrsjuristin Mag. Renate Göppert erläutert zum Länderkennzeichen:
"Das Aussehen des Unterscheidungszeichens ist im Kraftfahrgesetz genau geregelt und muss diesen Vorschriften entsprechen. Das Anbringen diverser Varianten in nicht gesetzesgemäßer Ausführung wäre ebenfalls strafbar.
Auch die sogenannten EU-Kleber, die zumindest in Österreich bis zur Einführung der EU-Kennzeichen unter gewissen Voraussetzungen toleriert werden, ersetzen nicht das derzeit erforderliche Unterscheidungskennzeichen."


Quelle: ARBÖ, OTS0119
14.05.2002

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Bekennen Sie Farbe - Rot ist schnell, aber gefährlich!

Das subjektive Farbempfinden spielt beim Autokauf eine wesentliche Rolle.
Klar ist, dass die Farbe, für die man sich beim Autokauf entscheidet, zunächst einmal in die persönliche Geschmacksbandbreite passen muss. Allerdings gibt es auch bei Farben einen gewissen Nachahmungstrieb, wobei die Werbung und modische Erscheinungen aus anderen Lebensbereichen eine wesentliche Rolle spielen, so die ARBÖ-Experten.

Die Psychologie der Farben wird schon seit längerem erforscht und ist bekannt, so der ARBÖ. Von der Farbe rot, beispielsweise, weiß man, dass mit ihr die Eigenschaften "gefährlich", "aggressiv" und "dynamisch" assoziiert werden, aber auch "schnell" und "schwer".
Ein rotes Auto wird als schneller eingestuft, als ein blaues des gleichen Typs.

Fahrzeuge in blauen Farbtönen erwecken einen wesentlich schwereren und behäbigeren Eindruck. Besonders krass wird die unterschiedliche Einschätzung von Farben im Gewichtsvergleich von schwarzen und weißen Fahrzeugen. Beiden Farben wird zwar das Attribut "technisch" zugeordnet, trotzdem nehmen Konsumenten ein schwarzes Auto als wesentlich schwerer als ein weißes wahr, meinen die ARBÖ-Experten.

Wer beim Autokauf auf Farben achtet, sollte sich aber nicht allein von ästhetischen Gesichtspunkten leiten lassen.
Helle Farben für Kraftfahrzeuge sind vom Standpunkt der Verkehrssicherheit natürlich besonders zu empfehlen, da sie schon aus großer Entfernung besser wahrgenommen werden können, erinnert der ARBÖ abschließend.


Quelle: ARBÖ, OTS0104
18.04.2002

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Kokosnüsse gefährlicher als Haie

Es sterben doppelt soviele Urlauber(Innen) durch die Frucht wie durch Hai-Attacken.
Kokosnüsse sind im Urlaub ein größeres Risiko für Gesundheit und Leben als Haie. Darauf machte in London die Reiseversicherung "Club Direct" aufmerksam. Demnach wurden im Jahr 2000 insgesamt 79 Menschen von Haien angegriffen; zehn von ihnen starben. Durch Kokosnüsse würden aber jedes Jahr etwa 150 Menschen erschlagen.

"Die Leute mögen sich darüber Sorgen machen, dass sie im Urlaub von Haien gebissen werden könnten", sagte "Club Direct"-Direktor Brent Escott. "Aber die Statistik belegt, dass sie besser beraten wären, sich nicht unter eine Kokospalme zu setzen."

(APA/dpa) 04.03.2002 / 13:37 MEZ

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Grüne Karte für Jugoslawien

Ab 1. März können österreichische Autofahrer wieder mit der "Grünen Karte" in Jugoslawien einreisen. Damit ist es nun nicht mehr erforderlich, an der Grenze eine sogenannte Grenzversicherung abzuschließen.
Aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation wurde das "Grüne-Karte-Abkommen" mit Jugoslawien im Jahr 1992 sistiert und tritt nun wieder in Kraft. Die "Grüne Karte" wird vom eigenen Kfz-Haftpflichtversicherer ausgestellt.

Auch Lenker von Kraftfahrzeugen, die in Jugoslawien zugelassen worden sind, können nun wieder mit einer "Grünen Karte" ihres jugoslawischen Versicherers nach Österreich einreisen.

Quelle: Verband der Versicherungsunternehmungen Österreichs, 22.02.2002

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